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Neuigkeiten aus der Region

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    Gemeindeübergreifender Gusenerlebnisweg verbindet Natur, Bildung und Gemeinden

    Gallneukirchen/Engerwitzdorf. Natur erleben, Klimawissen vermitteln, Bewegung fördern und Gemeinden verbinden. Mit Unterstützung des LEADER-Programms entsteht entlang der Großen Gusen ein Erlebnisraum, der Gallneukirchen und Engerwitzdorf verbindet und künftig allen Menschen der Region zur Verfügung steht.
    Das regionale Projektauswahlgremium der LEADER-Region Sterngartl Gusental gab am 21. Juli grünes Licht für das Projekt. Mit Gesamtinvestitionen von rund 366.000 Euro, davon rund 220.000 Euro LEADER-Förderung durch die Europäische Union, den Bund und das Land Oberösterreich, wird entlang der Gusen ein attraktiver Natur- und Bildungsraum geschaffen. Der Projektstart erfolgt im Herbst, die Umsetzung ist für 2027 geplant.
    Der Gusenerlebnisweg wird weit mehr als ein Spazierweg sein. Erlebnis- und Bewegungsstationen, naturnahe Aufenthaltsbereiche sowie barrierearme Elemente laden künftig dazu ein, Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Gleichzeitig entstehen schattige Aufenthaltsorte als Beitrag zur Klimawandelanpassung.
    Gemeinsam mit dem Klimabündnis Oberösterreich werden entlang des Erlebnisweges interaktive Wissensstationen entwickelt, die aktuelle Klima- und Umweltthemen verständlich und praxisnah vermitteln. Besucherinnen und Besucher erfahren unter anderem, wie Energieverbrauch und regionale Energieversorgung, Biodiversität und Artenschutz, Neophyten, Temperatur- und Wetterentwicklung, Kaltluftströme, Waldfunktionen und klimafitte Wälder, Brände und Klimawandel, Gewässerökologie und Renaturierung der Gusen sowie Treibhausgasemissionen und das Kohlenstoffbudget mit unserem täglichen Leben zusammenhängen. Ergänzt werden die Stationen durch QR-Codes, Quiz- und Mitmachelemente, die insbesondere Kindern, Familien und Schulklassen einen spielerischen Zugang zu Klimabildung ermöglichen.
    So wird der Gusenerlebnisweg zu einem lebendigen Lern- und Erlebnisraum, der Naturverständnis fördert und das Bewusstsein für Klimaschutz und Klimaanpassung in der Region stärkt. Schulen sollen den Weg künftig als außerschulischen Lernort nutzen können. Der mit Gallneukirchen verbundene Künstler Andreas Feigl konzipierte die künstlerische Umsetzung und setzte sich mit Naturformen und Naturmaterialien vor Ort auseinander.
    Bürgermeister Josef Wall-Strasser (Gallneukirchen) freut sich über die gemeinsame Initiative:
    „Die Gusen ist einer der wertvollsten Naturräume unserer Stadt. Mit dem Gusenerlebnisweg machen wir diesen Lebensraum für alle Generationen noch besser erlebbar. Gleichzeitig schaffen wir einen Ort, der Natur, Bewegung und Umweltbildung verbindet und die Lebensqualität unserer Bevölkerung nachhaltig verbessert.“
    Auch Bürgermeister Christoph Meisinger (Engerwitzdorf) sieht darin einen wichtigen Impuls:
    „Die Menschen bewegen sich längst über Gemeindegrenzen hinweg. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam attraktive Angebote zu schaffen. Der Gusenerlebnisweg verbindet unsere Gemeinden nicht nur räumlich, sondern stärkt auch das gemeinsame Bewusstsein für unsere Natur und unsere Region.“
    LEADER-Obmann Bürgermeister Leopold Eder und die GF Martina Birngruber betonen die Bedeutung der EU- und Landesförderung:
    „Der Gusenerlebnisweg ist ein Vorzeigeprojekt für LEADER. Er zeigt, wie Gemeinden gemeinsam nachhaltige Ideen umsetzen können, die Klimaschutz, Umweltbildung, Naherholung und Lebensqualität dauerhaft miteinander verbinden.“
    Der Erlebnisweg leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der LEADER-Region Sterngartl Gusental: Er verbindet Gemeinden und Menschen, schafft Bildungsangebote, stärkt Natur und Klima und verbessert die Lebensqualität der Menschen – heute und für kommende Generationen.
    Fotokredit Stadtgemeinde Gallneukirchen
    v.l.n.r. LEADER-Obmann Bgm. Leopold Eder, Bgm. Christoph Meisinger (Engerwitzdorf), Bgm. Sepp Wall-Strasser (Gallneukirchen), LEADER-GF Martina Birngruber, Bernhard Berger (Klima- und Umwelt-Ausschuss Gallneukirchen)

  • Einladung zum EEG-Impulsvortrag und Besichtigung des Windparks Sternwald am Mittwoch, 19. August 2026 ab 16.45 Uhr

    Es gibt neue und spannende Informationen, die den EEGs weitere finanzielle Erleichterungen schaffen:

    Erst diese Woche wurde der Begutachtungsentwurf der Systemdienstleistungsentgelt-Grundsatzverordnung der eControl veröffentlicht. Ab 2027 wird sich Energy Sharing in EEGs für Gemeinden, Unternehmen und Privathaushalte zusätzlich rechnen. Umso bedeutsamer ist es, die Neuerungen und notwendigen Anpassungen infolge des ElWG per 1.10.2026 und die zukünftige Rolle bzw Ausgestaltung unserer EEGs in und für die Region zu thematisieren.

    Die LEADER-Region Sterngartl-Gusental und Benjamin Reichl laden alle EEG-Betreiber, politische Mandatare und Interessierte zu einem inspirierenden, kostenfreien Impulsvortrag samt Austausch rund um die regionale Energiezukunft herzlich ein.

    Lassen auch Sie sich diese Chance der proaktiven Mitgestaltung nicht entgehen.

  • NEOPHYTEN IN UNSERER REGION – HANDELN STATT ZUSCHAUEN

    die Region Sterngartl Gusental kooperiert im Rahmen des Interreg-Projekts „Pflanzen an der Grenze“ mit dem Biodiversitätszentrum Oberösterreich der OÖ-Kultur GmbH.
    Eines der Ziele des Projekts ist es, das Bewusstsein für invasive Neophyten in der Region zu stärken und die Bevölkerung sowie öffentliche Einrichtungen bei deren Bekämpfung zu unterstützen.

    Das Webinar „Neophyten in unserer Region – handeln statt zuschauen!“ findet für Gemeindevertreter und – bedienstete am Montag, 22. Juni um 17 – 18 Uhr via Zoom statt – Anmeldungen bitte unter: https://forms.gle/qxaDRJyv9r3aTi287
    Für einen späteren Zeitpunkt, am Do, 2. Juli um 18 -Uhr ist ein öffentliches Webinar für die Bevölkerung in der Region geplant. Da Gemeinden jedoch vielfach unmittelbar mit dem Thema befasst sind – etwa bei der Pflege öffentlicher Flächen, der Instandhaltung von Rückhaltebecken oder als erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger – möchten wir vorab ein Informationsangebot für Gemeindevertreter (etwa Mitglieder des Umweltausschusses) und Gemeindebedienstete anbieten.

    Invasive Neophyten breiten sich zunehmend aus und stellen eine Herausforderung für unsere heimische Natur, die Artenvielfalt und teilweise auch für die kommunale Infrastruktur dar.
    Umso wichtiger ist es, frühzeitig informiert zu sein und geeignete Maßnahmen setzen zu können.
    Inhalt des Webinars:
    Dr. Hans Peter Reinthaler (Biodiversitätszentrum OÖ) und Statement DI Andreas Drack (Klimaschutzbeauftragter Land OÖ) werden folgende Themen behandeln:
    warum das Thema für Gemeinden wichtig ist,
    welche invasiven Pflanzenarten in unserer Region besonders relevant sind,
    welche Auswirkungen diese Arten auf Natur, Landwirtschaft und Infrastruktur u.a.der Gemeinden haben,
    welche Handlungsmöglichkeiten Gemeinden und Privatpersonen zur Verfügung stehen,
    und wie Beobachtungen direkt in die Forschung des Biodiversitätszentrums Oberösterreich einfließen können.
    Das Biodiversitätszentrum empfiehlt die Verwendung vom App ObsIdentify, mit dem Pflanzen einfach bestimmt und Beobachtungen dokumentiert werden. Jede Meldung liefert wertvolle Daten für die wissenschaftliche Arbeit in OÖ, diese werden in der Datenbank des Biodiversitätzszentrums gespeichert und sind dort öffentlich zugänglich. Es hilft dabei, die Ausbreitung invasiver Arten besser zu verstehen und wirksame Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Angebot nutzen und Ihre Erfahrungen sowie Fragestellung

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    Meilenstein für Schenkenfelden: Bürgergenossenschaft Marktschank eröffnet

    Gemeinsam investieren, gemeinsam gestalten: Schenkenfelden startet Zukunftsprojekt Mit der Eröffnung der neuen „Marktschank“ am 30. Mai entsteht in Schenkenfelden ein zukunftsweisendes Projekt für die gesamte Region. Die Bürgergenossenschaft Schenkenfelden schafft mitten im Ortszentrum einen neuen…