Autor: Martina Birngruber

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    LEADER-Projekt holt Landessieg beim OÖ. Ortsbildpreis 2026

    Das LEADER-Projekt „Marktschank Schenkenfelden“ wurde beim Oberösterreichischen Ortsbildpreis 2026 mit dem Landessieg ausgezeichnet.

    Mit dem Projekt ist es gelungen, ein historisches Gebäude im Herzen des Schenkenfeldener Marktplatzes neu zu beleben und einen attraktiven, generationenübergreifenden Treffpunkt für die Bevölkerung zu schaffen. Das Projekt steht beispielhaft dafür, wie durch gemeinschaftliches Engagement, die Belebung bestehender Bausubstanz und innovative Ideen neue Impulse für die Orts- und Dorfentwicklung entstehen können.

    Die Auszeichnung auf Landesebene würdigt das Engagement aller Beteiligten und unterstreicht die Bedeutung des Projekts für ein lebendiges Ortszentrum und eine zukunftsorientierte Gemeindeentwicklung.

    Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen der OÖ. Ortsbildmesse in Kleinzell im Mühlkreis statt.

    Der Landessieg ist eine besondere Anerkennung für das Projekt und zugleich ein erfreuliches Beispiel dafür, wie LEADER-Projekte zur nachhaltigen Entwicklung und Belebung ländlicher Räume beitragen können.

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    Neue Pilgerzimmer erweitern das Angebot am Wilheringer Weg

    In Vyšší Brod und Wilhering stehen Pilgernden bereits Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die neuen, mithilfe von LEADER-Fördermitteln umgesetzten Pilgerzimmer in Vorderweißenbach und Eidenberg werden am 18. September offiziell eröffnet. Weitere Pilgerunterkünfte werden bis zum Frühjahr 2027 in Gramastetten und Zwettl an der Rodl folgen.

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    Moor-Workshop: Schutz, Artenvielfalt und Tourismus am Samstag, 3.10.2026

    Am Samstag, 3. Oktober 2026, lädt unser Kooperationspartner, das Biodiversitätszentrum Oberösterreich, im Rahmen des Interreg-Projektes „Pflanzen an der Grenze“ zu einem grenzüberschreitenden Moor-Workshop nach Liebenau ein.
    Von 9:00 bis 17:00 Uhr widmen sich Expert:innen aktuellen Fragen rund um den Schutz und die Zukunft unserer Moore. Thematisiert werden unter anderem die praktische Umsetzung von Moorschutz, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Artenvielfalt sowie Möglichkeiten, Moorschutz und Tourismus sinnvoll miteinander zu verbinden. Auch das Interreg-Projekt „Pflanzen an der Grenze“ und die dazugehörige Citizen-Science-Kampagne werden vorgestellt.
    Am Nachmittag führt eine gemeinsame Exkursion in das Tanner-Moor. Die Vorträge werden auf Deutsch und Tschechisch mit Simultanübersetzung angeboten. Veranstaltungsort ist der Pfarrsaal Liebenau, Liebenau 1, 4252 Liebenau.
    Termin: Samstag, 3. Oktober 2026, 9:00–17:00 Uhr
    Anmeldung: unbedingt bis 27. September 2026 unter crossborderplants@ooelkg.at
    Das Mittagessen wird vom Biodiversitätszentrum OÖ LKG bereitgestellt. Bei der Anmeldung bitte angeben, ob vegetarische, vegane oder flexitarische Verpflegung gewünscht ist.
    Am Sonntag, 4. Oktober, ist zusätzlich ein Post-Workshop auf tschechischer Seite mit Beispielen praktischer Renaturierung, insbesondere von Waldquellen, vorgesehen.
    Weitere Details finden Sie im Programm des Moor-Workshops

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    Einladung zur KPF-Kommunikationsveranstaltung „Grenzüberschreitende Kleinprojekte“ am Mittwoch, 14.10.2026

    Das Vernetzungstreffen zu den Potenzialen der Zusammenarbeit im Rahmen der Kleinprojektefonds des Programms Interreg Österreich–Tschechien 2021–2027 findet am 14. Oktober 2026 von 10:00 bis 14:30 Uhr in Budweis statt (Einlass ab 9.15 Uhr).

  • NEOPHYTEN IN UNSERER REGION – HANDELN STATT ZUSCHAUEN

    die Region Sterngartl Gusental kooperiert im Rahmen des Interreg-Projekts „Pflanzen an der Grenze“ mit dem Biodiversitätszentrum Oberösterreich der OÖ-Kultur GmbH.
    Eines der Ziele des Projekts ist es, das Bewusstsein für invasive Neophyten in der Region zu stärken und die Bevölkerung sowie öffentliche Einrichtungen bei deren Bekämpfung zu unterstützen.

    Das Webinar „Neophyten in unserer Region – handeln statt zuschauen!“ findet für Gemeindevertreter und – bedienstete am Montag, 22. Juni um 17 – 18 Uhr via Zoom statt – Anmeldungen bitte unter: https://forms.gle/qxaDRJyv9r3aTi287
    Für einen späteren Zeitpunkt, am Do, 2. Juli um 18 -Uhr ist ein öffentliches Webinar für die Bevölkerung in der Region geplant. Da Gemeinden jedoch vielfach unmittelbar mit dem Thema befasst sind – etwa bei der Pflege öffentlicher Flächen, der Instandhaltung von Rückhaltebecken oder als erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger – möchten wir vorab ein Informationsangebot für Gemeindevertreter (etwa Mitglieder des Umweltausschusses) und Gemeindebedienstete anbieten.

    Invasive Neophyten breiten sich zunehmend aus und stellen eine Herausforderung für unsere heimische Natur, die Artenvielfalt und teilweise auch für die kommunale Infrastruktur dar.
    Umso wichtiger ist es, frühzeitig informiert zu sein und geeignete Maßnahmen setzen zu können.
    Inhalt des Webinars:
    Dr. Hans Peter Reinthaler (Biodiversitätszentrum OÖ) und Statement DI Andreas Drack (Klimaschutzbeauftragter Land OÖ) werden folgende Themen behandeln:
    warum das Thema für Gemeinden wichtig ist,
    welche invasiven Pflanzenarten in unserer Region besonders relevant sind,
    welche Auswirkungen diese Arten auf Natur, Landwirtschaft und Infrastruktur u.a.der Gemeinden haben,
    welche Handlungsmöglichkeiten Gemeinden und Privatpersonen zur Verfügung stehen,
    und wie Beobachtungen direkt in die Forschung des Biodiversitätszentrums Oberösterreich einfließen können.
    Das Biodiversitätszentrum empfiehlt die Verwendung vom App ObsIdentify, mit dem Pflanzen einfach bestimmt und Beobachtungen dokumentiert werden. Jede Meldung liefert wertvolle Daten für die wissenschaftliche Arbeit in OÖ, diese werden in der Datenbank des Biodiversitätzszentrums gespeichert und sind dort öffentlich zugänglich. Es hilft dabei, die Ausbreitung invasiver Arten besser zu verstehen und wirksame Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Angebot nutzen und Ihre Erfahrungen sowie Fragestellung

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    Gemeindeübergreifender Gusenerlebnisweg verbindet Natur, Bildung und Gemeinden

    Gallneukirchen/Engerwitzdorf. Natur erleben, Klimawissen vermitteln, Bewegung fördern und Gemeinden verbinden. Mit Unterstützung des LEADER-Programms entsteht entlang der Großen Gusen ein Erlebnisraum, der Gallneukirchen und Engerwitzdorf verbindet und künftig allen Menschen der Region zur Verfügung steht.
    Das regionale Projektauswahlgremium der LEADER-Region Sterngartl Gusental gab am 21. Juli grünes Licht für das Projekt. Mit Gesamtinvestitionen von rund 366.000 Euro, davon rund 220.000 Euro LEADER-Förderung durch die Europäische Union, den Bund und das Land Oberösterreich, wird entlang der Gusen ein attraktiver Natur- und Bildungsraum geschaffen. Der Projektstart erfolgt im Herbst, die Umsetzung ist für 2027 geplant.
    Der Gusenerlebnisweg wird weit mehr als ein Spazierweg sein. Erlebnis- und Bewegungsstationen, naturnahe Aufenthaltsbereiche sowie barrierearme Elemente laden künftig dazu ein, Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Gleichzeitig entstehen schattige Aufenthaltsorte als Beitrag zur Klimawandelanpassung.
    Gemeinsam mit dem Klimabündnis Oberösterreich werden entlang des Erlebnisweges interaktive Wissensstationen entwickelt, die aktuelle Klima- und Umweltthemen verständlich und praxisnah vermitteln. Besucherinnen und Besucher erfahren unter anderem, wie Energieverbrauch und regionale Energieversorgung, Biodiversität und Artenschutz, Neophyten, Temperatur- und Wetterentwicklung, Kaltluftströme, Waldfunktionen und klimafitte Wälder, Brände und Klimawandel, Gewässerökologie und Renaturierung der Gusen sowie Treibhausgasemissionen und das Kohlenstoffbudget mit unserem täglichen Leben zusammenhängen. Ergänzt werden die Stationen durch QR-Codes, Quiz- und Mitmachelemente, die insbesondere Kindern, Familien und Schulklassen einen spielerischen Zugang zu Klimabildung ermöglichen.
    So wird der Gusenerlebnisweg zu einem lebendigen Lern- und Erlebnisraum, der Naturverständnis fördert und das Bewusstsein für Klimaschutz und Klimaanpassung in der Region stärkt. Schulen sollen den Weg künftig als außerschulischen Lernort nutzen können. Der mit Gallneukirchen verbundene Künstler Andreas Feigl konzipierte die künstlerische Umsetzung und setzte sich mit Naturformen und Naturmaterialien vor Ort auseinander.
    Bürgermeister Josef Wall-Strasser (Gallneukirchen) freut sich über die gemeinsame Initiative:
    „Die Gusen ist einer der wertvollsten Naturräume unserer Stadt. Mit dem Gusenerlebnisweg machen wir diesen Lebensraum für alle Generationen noch besser erlebbar. Gleichzeitig schaffen wir einen Ort, der Natur, Bewegung und Umweltbildung verbindet und die Lebensqualität unserer Bevölkerung nachhaltig verbessert.“
    Auch Bürgermeister Christoph Meisinger (Engerwitzdorf) sieht darin einen wichtigen Impuls:
    „Die Menschen bewegen sich längst über Gemeindegrenzen hinweg. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam attraktive Angebote zu schaffen. Der Gusenerlebnisweg verbindet unsere Gemeinden nicht nur räumlich, sondern stärkt auch das gemeinsame Bewusstsein für unsere Natur und unsere Region.“
    LEADER-Obmann Bürgermeister Leopold Eder und die GF Martina Birngruber betonen die Bedeutung der EU- und Landesförderung:
    „Der Gusenerlebnisweg ist ein Vorzeigeprojekt für LEADER. Er zeigt, wie Gemeinden gemeinsam nachhaltige Ideen umsetzen können, die Klimaschutz, Umweltbildung, Naherholung und Lebensqualität dauerhaft miteinander verbinden.“
    Der Erlebnisweg leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der LEADER-Region Sterngartl Gusental: Er verbindet Gemeinden und Menschen, schafft Bildungsangebote, stärkt Natur und Klima und verbessert die Lebensqualität der Menschen – heute und für kommende Generationen.
    Fotokredit Stadtgemeinde Gallneukirchen
    v.l.n.r. LEADER-Obmann Bgm. Leopold Eder, Bgm. Christoph Meisinger (Engerwitzdorf), Bgm. Sepp Wall-Strasser (Gallneukirchen), LEADER-GF Martina Birngruber, Bernhard Berger (Klima- und Umwelt-Ausschuss Gallneukirchen)